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Präsentation BioTopp-Verfahren

auf der kommunalen Kläranlage Denkendorf, 8. Dezember 2003

Am 8. Dezember 2003 luden wir Vertreter aus Politik und Wirtschaft ein, um unser neues BioTopp-Verfahren zur Abwasserreinigung vorzustellen. 

Im Rahmen dieser Veranstaltung erläuterte Verfahrens-Ing. (grad) Jürgen Zink, Technischer Leiter der ökoservice GmbH, das entwickelte Verfahren und dessen Neuigkeitsvorsprung in der Abwasserreinigung für Deutschland und den Export. 

Neben der überdurchschnittlichen Reinigungsleistung auch bei Stoßbelastungen verwies er auf weitere entscheidende Vorteile der BioTopp-Systemfamilie: So beispielsweise auf den Verzicht der sonst notwendigen Vorklärung, das halbierte Anlagenvolumen, welches bei Anlagen ohne Vorklärung den Kellereinbau des Systems zulässt, sowie auf die Anpassungsfähigkeit des Verfahrens an bauseitige Gegebenheiten und nicht zuletzt auf die geringen Anschaffungs- und Betriebskosten für den Betreiber.

Auch wies Jürgen Zink nochmals ausdrücklich auf die mögliche Kosteneinsparung durch die Anwendung des BioTopp-Verfahrens bei der Erweiterung und dem Bau von kommunalen Kläranlagen hin. 

Bundestagstagsabgeordneter Markus Grübel, Denkendorfs Bürgermeister Peter Jahn, Technischer Leiter ökoservice GmbH Verfahrens-Ing. (grad.) Jürgen Zink, Vizepräsidentin des Landtags von Baden-Württemberg Christa Voßschulte, Leiter des Instituts für Textil- u. Verfahrenstechnik Prof. Dr. Heinrich Planck, Regionalrat Peter Alderath vom Regierungspräsidium Stuttgart, Landtagsabgeordneter Jörg Döpper und Geschäftsführerin ökoservice GmbH Gerlinde Zink (von links) (Foto: Fischer)

Vorstellung der Versuchsanlage auf der Kläranlage Denkendorf

Gesprächsrunde im Anschluss an die Präsentation

MdL Jörg Döpper, Vizepräsidentin des Landtags Baden-Württemberg Christa Voßschulte, umweltpolitischer Sprecher der CDU MdL Winfried Scheuermann, MdB Markus Grübel, Regionalrat Peter Alderath, Jürgen Zink und Hans-Jürgen Flügge von ökoservice (von links / Foto: Fischer)

Die Präsentation des Verfahrens überzeugte die Teilnehmer, so konnte in einer anschließenden Gesprächsrunde mit den vorherrschenden Vorurteilen gegenüber Kleinkläranlagen aufgeräumt werden – zumindest was Anlagen betrifft, die den Stand der Technik darstellen, wie es beim BioTopp-System zweifelsohne der Fall ist.

„Die Anwendung von Kleinkläranlagen müsse neu überdacht werden“, so die Vertreter aus Politik und Forschung. Für Denkendorfs Bürgermeister Jahn sind Kleinkläranlagen „eine sinnvolle Ergänzung zu kommunalen Anlagen. Niemand will die Existenzberechtigung der Sammelkläranlagen in Frage stellen. Es geht aber darum, Alternativen aufzuzeigen“. Auch MdL Winfried Scheuermann, der umweltpolitische Sprecher der CDU, zeigte sich von den Möglichkeiten der neuen Anlage beeindruckt und erklärte, er würde das Thema der dezentralen Abwasserreinigung nach Stand der Technik auf die Tagesordnung des Umweltausschusses bringen.

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