Klärschlammvererdung
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Als Hersteller von vollbiologischen Anlagen zur Abwasserreinigung haben wir ein Verfahren entwickelt, das einen vollkommen abfallfreien Betrieb Ihrer Kleinkläranlage aus der BioTopp-Systemfamilie erlaubt und somit erstmalig die Forderungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) hinsichtlich der Reinigungsleistung und gleichzeitig die Belange des Abfall- und Kreislaufwirtschaftsgesetzes im Hinblick auf die Verwertung des anfallenden Schlammes durch ein integriertes Vererdungsverfahren vereint: BioTopp VE |
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Dieses Verfahren folgt dem Prinzip des „integrierten“ Umweltschutzes, welches Schadstoffe, die durch nachgeschaltete Filter- und Reinigungstechniken („end-of-pipe“) herausgefiltert werden müssten, von vornherein vermeidet. Die Vererdungsstufe BioTopp VE ergänzt als Erweiterungsmodul die BioTopp OB oder BioTopp OK Kläranlage. Die Vererdungsstufe erlaubt einen vollkommen autarken Betrieb Ihrer Kleinkläranlage aus der BioTopp-Systemfamilie und spart Entsorgungskosten. Denn zukünftige neue Gesetze können - möglicherweise dramatische - Kostensteigerungen bei der Entsorgung des Klärschlammes fallen erst gar nicht an. ökoservice - Ihr Experte für Ungeklärtes!
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Verfahrensweise Das Vererdungsbecken besteht aus einer unteren Kiesschicht und einer darrüberliegenden Sandschicht, auf der Schilfpflanzen angesiedelt sind. Das aus der Kammer 2 der Kläranlage entnommene Schlamm-Wasser-Gemisch wird gleichmäßig auf die Oberfläche einer Kammer des Vererdungsbeckens verteilt (die Schilfpflanzen haben die Aufgabe, durch die Durchwurzelung zu bewirken, dass Sauerstoff in den Schlamm und Wurzelbereich gelangt und damit eine gute Vererdung sichergestellt wird). Das Sickerwasser des entwässerten Schlammes fließt zur Weiterbehandlung in die erste Kammer der Kläranlage zurück. Sobald eine Kammer des Vererdungsbeckens gefüllt ist (normalerweise nach einigen Jahren), wird die zweite Kammer beschickt. Nach 1 bis 1½ Jahren kann aus der ersten Kammer die Klärschlammerde entnommen werden. Diese Kammer wird dann erneut beschickt, sobald die zweite Kammer gefüllt ist. Die Vererdungsstufe kann sehr klein ausgelegt werden (ca. 0,5 m² je Einwohner) und nimmt daher wenig Fläche in Anspruch. Im Lauf der Jahre bildet sich eine dickere Schlammschicht aus, die eine krümelige Struktur aufweist. Diese Klärschlammerde ist letztlich das Endprodukt der Schlammvererdung und weist nach jüngsten Untersuchungen eine höhere Qualität als herkömmlicher Kompost auf. Zudem ist die Vererdungsstufe absolut geruchsneutral und somit mehr als eine Bereicherung Ihrer Gartenanlage anzusehen als ein Störfaktor. |
Klärschlammerde Klärschlammerde ist ein hochwertiger Bodenverbesserer mit Düngewirkung. Sie hat einen hohen Humuswert, einen im Vergleich zu Komposten niedrigen Salzgehalt und eine hochwertige organische Komponente für die Produktion von Erden und Substraten. Der Pflanzenverträglichkeitstest zeigt sehr gute Ergebnisse für die Klärschlammerde, wie sie mit Kompost praktisch nicht zu erreichen sind. So wird auch bei 100%iger Klärschlammerde im Keimpflanzentest die Pflanzenverträglichkeit nachgewiesen. Dies kann mit Komposten nicht erreicht werden. Klärschlammerde ist so ausgereift, dass sie sogar in reiner Form, ohne Verdünnung durch Boden, Torf usw. für viele Zwecke einsetzbar ist. Ferner ist das Material seuchentechnisch unbedenklich, gut zu verarbeiten und weist eine hohe chemische und mechanische Stabilität auf. Die Klärschlammerde ist nach dem in der Landwirtschaft und im Garten- und Landschaftsbau gängigen recht einfachen Muster entsprechend wie Komposte, Miste, Gülle oder Mineraldünger verwendbar. Aufgrund der erhöhten Qualität der Klärschlammerde ist eine gegenüber Produkten wie Klärschlamm, Klärschlammkompost, Bioabfall- und Grünschnittkompost erleichterte und verbreiterte Verwertung zu erwarten.
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