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Weltwassertag

Der 22.März eines jeden Jahres wurde im Dezember 1992 in einer Resolution von den Vereinten Nationen zum "Tag des Wassers" erklärt. Wasser ist das wichtigste Nahrungsmittel und in vielen Teilen unserer Welt ist Trinkwasser knapp.

So verfügen in den Entwicklungsländern 1.200.000.000 (1,2 Milliarden) Menschen über keinen Zugang zu sauberem Wasser. Sinn dieses Tages ist es einen Grund zu geben, sich mit der Bedeutung des Wassers auseinander zu setzen, und es nicht als selbstverständlich anzusehen.

Alle Organisationen, die wasserwirtschaftliche Aufgaben erfüllen oder zum Schutz der Gewässer beitragen können, sind aufgefordert, die Öffentlichkeit auf den besonderen Wert sauberen Trinkwassers aufmerksam zu machen.

Wasser ist der Stoff aus dem das Leben ist. Ohne Wasser kein Leben. Chemisch betrachtet ist Wasser jedoch nur eine Verbindung von zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Die Wasserstoffatome sind zum Sauerstoffatom in einem Winkel von 105° angeordnet.

Trinkwasser ist nach der Trinkwasserverordnung so beschaffen, dass bei lebenslangem Genuss die menschliche Gesundheit nicht beeinträchtigt wird (lebenslang ein Konsum von 2-3 Litern pro Tag).

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel. Es kann nicht durch andere Stoffe ersetzt werden. Gegenüber allen konkurrierenden Interessenten gebührt dem Schutz des Trinkwassers der Vorrang.

Die Versorgung mit hygienisch stets einwandfreien Trinkwasser in stets ausreichender Menge ist die unerlässliche Voraussetzung für eine Siedlungstätigkeit, für die Entwicklung von Gemeinden und der landwirtschaftlichen, gewerblichen und industriellen Betriebe.

Im Sinne der Trinkwasserverordnung ist "Trinkwasser" alles Wasser, im ursprünglichen Zustand oder nach Aufbereitung, das zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen und Getränken oder zu den folgenden anderen häuslichen Zwecken bestimmt ist:

- Körperpflege und -reinigung,

- Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen,

- Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen.

Dies gilt ungeachtet der Herkunft des Wassers, seines Aggregatzustandes und ungeachtet dessen, ob es für die Bereitstellung auf Leitungswegen, in Tankfahrzeugen, in Flaschen oder anderen Behältnissen bestimmt ist;

Zusammensetzung von Trinkwasser
Mehr als 15.000 Deutsche, Schweizer, Österreichische, Liechtensteinische, Südtiroler, deutschsprachige ostbelgische und Luxemburger (Gemeinden) Wasserwerke versorgen die Bürger mit klaren, mineralstoffhaltigen guten Trinkwasser. Alle Wässer der öffentlichen Wasserversorger eignen sich optimal zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme ohne jegliche Beschränkung der Trinkmenge. Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel von unabhängigen Instituten. Der reichliche und regelmäßige Genuss ist die Vorraussetzung dafür, dass das gesunde Wasser seine Wirkung 100 prozentig entfalten kann. Zuviel Trinkwasser wird kaum getrunken eher wird es zuwenig eingenommen.

Trinkwasser kann gesundheitsfördernd sein. Diese guten Eigenschaften liegen in der Regel in seinen Bestandteilen wie Natrium, Calcium, Magnesium und Chlorid aber auch andere natürliche wirksame Stoffe.

Jedes Wasser eines Wasserwerkes hat je nach den Mineralien des Untergrundes seinen speziellen unveränderbaren Charakter. Diese einzigartige Wirkstoffkombination jeden Trinkwassers ist es, die belebt schützt und stärkt.

Die Mineralstoffe benötigt der menschliche Körper zum Leben. Trinkwasser entfaltet seine ganzheitliche Wirkung bei Mensch und Tier. Es verhindert das Austrocknen des Körpers, aktiviert den Energiestoffwechsel, der Abtransport der Stoffwechselprodukte wird gewährleistet und verringert das Hungergefühl.

Regelmäßig getrunken kann Trinkwasser einen Mineralstoffmangel vorbeugen. Da die Mineralien im Trinkwasser gelöst sind, können sie hervorragend vom Körper aufgenommen werden. Trinkwasser hat keine Kalorien und ist ein preiswerter Durstlöscher, jederzeit verfügbar und schmeckt bei etwa acht Grad getrunken hervorragend. Bei Diät ist Trinkwasser ein entschlackender Begleiter

Tipp
Jeden Abend mindesten einen halben Liter Trinkwasser trinken, dass das Wasser im Körper den natürlichen Stoffwechsel nachts unterstützt und hilft die Giftstoffe auszuschwemmen.

Zweck der Verordnung ist es, die menschliche Gesundheit vor den nachteiligen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung von Wasser ergeben, das für den menschlichen Gebrauch bestimmt ist, durch Gewährleistung seiner Genusstauglichkeit und Reinheit nach Maßgabe der Vorschriften zu schützen.
Die Trinkwasserverordnung wird vom Bund erlassen

Anregung und Kritik für Politiker:
Nur für den menschlichen nicht für den tierischen Gebrauch gilt die neue Trinkwasserverordnung. Eine Kuh, ein Schaf kann hochbelastetes Wasser saufen, soll aber gute Milch produzieren. So ist die Verordnung unter der Federführung von Frau Künast verabschiedet worden. Ein Tier welches verseuchtes Wasser säuft, kann das gesunde Lebensmittel wie Milch und Fleisch produzieren?


Statistisches Bundesamt

DESTATIS


Pressemitteilung vom 20. März 2003

 

 

99,1% der Bevölkerung an öffentliche Wasserversorgung angeschlossen

WIESBADEN – Anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2003 teilt das Statistische Bundesamt mit, dass nach vorläufigen Ergebnissen rund 99,1% der Bevölkerung (81,7 Mill. Einwohner) in Deutschland im Jahr 2001 über das öffentliche Netz mit Wasser versorgt wurden. Nur 0,9% der Bevölkerung versorgen sich – meist aufgrund der regionalen Gegebenheiten – über eigene Trinkwasserbrunnen.

Insgesamt wurden 2001 von den Wasserversorgungsunternehmen 3,8 Mrd. m³ Wasser an private Haushalte und Kleingewerbe abgegeben. Bezogen auf die Bevölkerung ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Wasserverbrauch von 127 Litern pro Einwohner und Tag. Der Trend zum sparsameren Wasserverbrauch hat sich fortgesetzt: Bei der letzten Erhebung 1998 waren es 129 Liter pro Einwohner und Tag und 1991 noch 144 Liter.

Aufgrund der geringeren Nachfrage ist die Wasserförderung für die öffentliche Versorgung von 5,6 Mrd. m³ im Jahr 1998 auf 5,4 Mrd. m³ im Jahr 2001 gesunken. Der größte Teil des Wassers (74,1%) wurde aus Grund- und Quellwasser gewonnen, weitere 20,7% aus Oberflächenwasser und 5,2% aus Uferfiltrat.


 

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